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    <title>Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne... : Rubrik:Selbstermächtigendes Leben</title>
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    <dc:publisher>c4luxe</dc:publisher>
    <dc:creator>c4luxe</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-21T18:21:23Z</dc:date>
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    <title>Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...</title>
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  <item rdf:about="http://presence.twoday.net/stories/entwicklung-gestalten-i/">
    <title>Entwicklung gestalten I</title>
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    <description>Heute beginnt also der Kurs &lt;a href=&quot;http://www.pfz.at/index.php?art_id=706&quot;&gt;Entwicklung gestalten&lt;/a&gt; im Paulo Freire Zentrum. Neben meiner &lt;a href=&quot;http://www.wilderness.at&quot;&gt;Visionquest-Ausbildung&lt;/a&gt;, meiner &lt;a href=&quot;http://www.keineuni.net/index.php/Kooperativekommunikation&quot;&gt;Übungsgruppe&lt;/a&gt; zur kooperativen Kommunikation und dem &lt;a href=&quot;http://www.soziokratie.org&quot;&gt;Soziokratieübungskreis&lt;/a&gt; einer meiner präsentesten Lerngruppen diesen Herbst. Was ich mir erhoffe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Voll da zu sein&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
MIt dem, was mir wichtig ist. Auch jetzt gerade halte ich immer wieder inne, zögere, ja, kann ich das jetzt einfach so schreiben? Und kann ichs heut einfach so sagen? JAAAHHHAAA! Worin ich mich wirklich noch vertiefen möchte, ist ein Gesellschaftsmodell, wo wir &quot;soziokratisch&quot;, kooperativ und uns bspw. nach Paulo Freires Befreiungspädagogik orientieren. Wenn ich so ins Visionieren komme, kommt relativ bald ein Lern-, Lebens- und Bildungszentrum, wo Menschen zusammenleben, lernen, arbeiten, inspirieren, tanzen, auf nachhaltige Weise versorgen... Dieses Bild habe ich schon öfters erfahren: &lt;a href=&quot;http://www.gen-europe.org/&quot;&gt;Details&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Transdisziplinär?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich jetzt bei Paulo Freire bleibe, der sich ja für die &quot;Unterdrückten&quot;, für die unteren (Einkommens)Schichten, eingesetzt hat, frage ich mich: Ja, wie ist es jetzt damit. Ist es meine Verantwortung, mich besonders für jene einzusetzen, die es &quot;brauchen&quot;? Bin ich überhaupt in der Lage das angemessen zu bewerten? Ist es nicht das Selbe wie in der Entwicklungspolitik: Das wir als &quot;entwickelte&quot; Länder ja viel mehr zu lernen haben als alle anderen, immerhin haben wir einiges &quot;im Süden&quot; zerstört (und tun es immer noch), während &quot;der&quot; Stress uns scheinbar zwingt, noch schneller weiter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich habe keine Ahnung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, wie erleichernd. Deswegen zieht mich auch nicht die Parteipolitik an, denn hier darf ich nicht sagen &quot;Ich weiß es nicht&quot;. Sonst wird ja die Wählerschaft verunsichert. Diese Unsicherheit gibts halt nun mal. Da hilft auch kein fix eingehaltenes Fernsehprogramm. Ui, jetzt werde ich sarkastisch. Dabei wollte ich nur mein Unwissen auskosten, es ist sooo entspannend. Ob wir damit Entwicklung gestalten können? Alleine damit nicht, aber für mich spiegelt es eine konstruktive Grundhaltung. Ich mein damit nicht das resignierende &quot;keine Ahnung&quot;, sondern das neugierige! Und so lausche ich sowohl meinen als auch anderen Impulsen umso genauer nach, um es näher nachvollziehen zu können und gestalte damit die Entwicklung von: Gedankenschleifen, Gesprächen und... ?? Keine Ahnung! ;-)</description>
    <dc:creator>c4luxe</dc:creator>
    <dc:subject>Selbstermächtigendes Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 c4luxe</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-16T08:16:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://presence.twoday.net/stories/keine-ausflucht-kein-problem/">
    <title>Keine Ausflucht, kein Problem</title>
    <link>http://presence.twoday.net/stories/keine-ausflucht-kein-problem/</link>
    <description>&lt;i&gt;von Pema Chödrön aus &quot;Beginne, wo du bist&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon alles, was wir brauchen. Es ist nicht nötig, besser sein zu wollen. All die Zwangsvorstellungen, die wir uns auferlegen - die dauernde Angst, schlecht zu sein, die dauernde Hoffnung, gut zu sein, die Identitäten, an die wir uns so heftig klammern, die Wut, der Ärger, das Suchtverhalten - all das kann unseren ureigenen Reichtum nicht antasten. Diese Vorstellungen sind wie Wolken, die vorübergehend die Sonne verdunkeln. Doch die Sonne, die Wärme und der Glanz eines jeden von uns, ist die ganze Zeit über da. Sie ist, was wir sind. Wir sind nur ein Augenzwinkern vom vollständigen Erwachen entfernt.</description>
    <dc:creator>c4luxe</dc:creator>
    <dc:subject>Selbstermächtigendes Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 c4luxe</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-09T10:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://presence.twoday.net/stories/und-vergiss-nicht/">
    <title>Und vergiss nicht ...</title>
    <link>http://presence.twoday.net/stories/und-vergiss-nicht/</link>
    <description>Und vergiss nicht, du brauchst nur dich selbst, um glücklich zu sein. Das schrieb mir meine Schwester in einer Zeit, wo ich tief enttäuscht und wütend auf meinen besten Freund und geliebte Freundin war. Sie gab mir damit einen weiteren Impuls, mein Leben selbst so zu gestalten, dass ich auch alleine mit innerem Frieden meinen Weg gehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Aber wohin, wenn nicht zu den geliebten Menschen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei scheint hier so ein paradoxer Widerspruch zu sein. Wie kann ich alleine zu meiner Berufung finden, wenn mich das in Beziehung treten erst mit dieser Sehnsucht verbindet? Wie kann ich meine innere Stimme hören, wenn ich sie erst widergespielt bekomme indem ich mich zeige, sie ausspreche. Wie kann ich mein Potenzial in der Gesellschaft, die mich prägt, entfalten, ohne mich von ihr abhängig zu machen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Selbstermächtigung ist der Weg!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worum es geht, ist nicht, sich von allen &quot;anderen&quot; zu lösen, um auch allein glücklich zu sein. Nein, was es braucht, ist die tiefe Kraft, die in uns innewohnt, unsere Macht, die wir stets über unser Erleben haben, unser Wille, voll und ganz unser Leben zu leben. Es zu bejahen bis zur letzten Konsequenz, auch den furchteinflösendsten Schattenseiten entgegentreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Angst vor der Angst ist unsere größte Hürde&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darf ich Angst haben, meine geliebte Freundin zu verlieren? Lass ich es zu, spüre ich es, ja spreche ich es auf diese klare, reine Weise aus? Oder verpack ich es in Mitleid, Vorwürfen oder arroganter Coolness. Strategien, die ihre Begründung haben, aber mein Leben nicht bereichern. Was ich suche ist authentische Beziehung, autsch, und wenn es auch weh tut, da hin zu sehen, es ist es wert... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;... erst wenn ich mit allem gehen kann, was mich bewegt, kann ich mich völlig frei bewegen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein glücklich zu sein bedeutet für mich: mich meiner Schöpferrolle bewusst zu sein, aktiv jede Situation anzunehmen und nach meinen Wünschen zu gestalten. Das beginnt bei meinen Gedanken, bei der Empathie, die ich mir und anderen geben kann, dem deutlichen Ja zu dem, was ich will, und den Raum, den ich dadurch erschaffe, mit anderen zu teilen und mein Glück in die Welt hinauszutragen: das ist es, was letztendlich uns Menschen alle am glücklichsten macht.</description>
    <dc:creator>c4luxe</dc:creator>
    <dc:subject>Selbstermächtigendes Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 c4luxe</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-29T19:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://presence.twoday.net/stories/5266685/">
    <title>Wachsein</title>
    <link>http://presence.twoday.net/stories/5266685/</link>
    <description>Laut einer Studie werfen die Briten 25% ihrer Lebensmittel in den Müll. Aber Hauptsache sie haben es im Doppelpack um 10% billiger gekauft?!&lt;br /&gt;
Was löst das in dir aus? &lt;br /&gt;
Vor 2 Generationen gaben der Großteil der Österreicher noch 40-50% ihres Geldes für Lebensmittel aus, heute sind es 10%. Und trotzdem ist Bio- und Fairtrade zu teuer. Ist uns ein friedlicher Umgang mit der Natur und unseren Mitmenschen wirklich nichts wert?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Mit der steigenden Wachheit wächst auch die Verantwortung.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite macht es mich wütend und vor allem traurig. Ich bin davon überzeugt, dass wir unser Leben mit unserer Ignoranz und Gier selbst und anderen schwer machen. Auf der anderen Seite motiviert und bekräftigt es mich, da weiter zu machen, wo ich den deutlichen Sinn tagtäglich widergespiegelt bekomme.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Willst du Teil des Problems, oder Teil der Lösung sein?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich selbst auf mich achte, dass ich wirklich gesund und ausgeglichen bin, kann ich erst wirklich auch für andere da sein. Oder anders formuliert: nur wenn ich selbst glücklich bin, bin ich wirklich eine Veränderung für diese Welt. Und wenn ich mal wieder in einen Diskonter gehe und kein einziges Bioprodukt sehe, gehe ich wieder mit einem Lächeln. Wenn es mir passend erscheint, merke ich meine Wahrnehmung der Filialleiterin an. Das ist für mich die Konsequenz eines Lebensstils, der sich seiner Verantwortung bewusst ist. Das Konsumverhalten ist dabei erst der Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die alltägliche Gewohnheit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wie geht es dir?&quot; &quot;Gut.&quot; &quot;Und dir?&quot; &quot;Auch gut.&quot;&lt;br /&gt;
Ist es das, was wir wollen? Manchmal wollen wir unsere Ruhe, ja, keine Frage. Aber stumpft es nicht auch ziemlich ab? Wieviele von uns können wirklich offen Mensch sein, sich zeigen wie sie sind? Ist es nicht unser Wunsch, in unseren individuellsten Qualitäten erkannt zu werden? Statt das wir uns mit Äußerem profilieren, wäre es nicht VIEL schöner, den Menschen wirklich zu sehen und zu verstehen, den du täglich begegnest. Zumindest werden jene Menschen diese Ansicht bekräftigen, wenn du sie fragst, was sie glücklich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Konditionierungen können einschläfern&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kenne eine Freundin, die recht schnell unruhig wird , wenn ich einmal am Telefon für 5 Sekunden innehalte und wirken lasse, was sie mir mitgeteilt hat. Zu beobachten, wie wir miteinander kommunizieren, ist manches Mal schon sehr amüsant. Da antwortet der eine bereits, ohne die andere wirklich gehört zu haben. Von der Diskussion zum Dialog ist es ein weiter, langsamer, aber sehr lehrreicher Weg. Wirklich zuzuhören signalisiert auch, ja, ich interessiere mich für dich und weitergehend auch für alles, was &quot;da draußen&quot; läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Wenn du denkst, einen Menschen zu kennen, kannst du dir sicher sein, dass du nicht wach bist.&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Hübl hat das mit diesem Beispiel bildlich gemacht: die Neurowissenschaft zeigt, dass wenn wir paar Mal ein Glas Wasser sehen, das nach und nach so verinnerlichen und speichern, dass wir es später nur noch abrufen, bevor wir es sinnlich erfassen. Das geht schneller. Das selbe machen wir auch mit Menschen. Und je mehr wir denken, wir würden einen Menschen kennen, desto weniger sind wir bereit, wahrzunehmen, was jetzt gerade in diesem Menschen lebendig ist. &lt;br /&gt;
Und genauso ist es ja mit unserem Einkaufsverhalten. Wir halten es für normal, Lebensmittel wegzuwerfen. Und Menschen, die an Hunger leiden? Deren Zahl ist dieses Jahr rasant gestiegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuche jedenfalls immer öfter wach zu sein, und wirklich erkennen, was das Wesen(tliche) in mir, dir und unserer Welt ausmacht. Aber alleine macht das natürlich nicht soviel Spaß wie mit einer Gruppe von Menschen, die gemeinsam eine wache Kultur entwickeln will.</description>
    <dc:creator>c4luxe</dc:creator>
    <dc:subject>Selbstermächtigendes Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 c4luxe</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-19T20:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://presence.twoday.net/stories/5264329/">
    <title>Kannst du dir das vorstellen?</title>
    <link>http://presence.twoday.net/stories/5264329/</link>
    <description>Hast du schon einmal das Wort Vorstellungsgebundenheit gehört?&lt;br /&gt;
Für mich ist es ein Schlüsselbegriff für ein glückliches Erleben.&lt;br /&gt;
Früher hatte ich eine Phase, wo ich meinte: ich erwarte mir nichts mehr - und werde daher auch nicht mehr enttäuscht. Gar nicht so daneben, wenn auch etwas melancholisch. Geschmackssache. Aber was stellen wir uns denn eigentlich tagtäglich - individuell wie kollektiv - vor? Wie stellen wir uns eigentlich gegenseitig vor? Sind wir daran wirklich gebunden? Wie lässt sichs doch etwas freier davon leben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Meine Vorstellungsgebundenheit ...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich nach knapp 3 Monaten Auslandsaufenthalt zurückkam, wollte ich jene Menschen sehen, bei denen ich mich am meisten verstanden fühle und unterschiedlichste Erfahrungen und Gedanken Akzeptanz finden. Ich stellte mir ein Häuschen im Grünen vor, wo wir im kleinen Kreis ein paar Tage verbringen können. Das Haus wurde mir wirklich angeboten, aber dann: uff, Absage nach Absage! Wir sind nur 4-5 Leute! Puh! Ich war schon etwas enttäuscht. Die eine ist auf einer Friedenskonferenz, die andere an einem Friedensfestival, und eine gar auf einem Meditationsretreat! Na toll...&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
... eine Ansichtssache&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Moment, du kommst von einer Friedensuniversität und bist enttäuscht, wenn es deine Freunde gleich tun?&quot;, dachte ich mir bei weiterer Analyse. Wie sehr könnte ich mich denn eigentlich auch darüber freuen?! Ja, und wie sehr kannst du dich freuen, dass auch wirklich Freunde mit dir raus in die Natur gehen! Über jede Einzelne so sehr! Weg mit dieser quantitativen Vorstellungsgebundenheit! Die Qualität und Tiefe zählt. Und wenn ich schlussendlich alleine wäre, könnte ich genauso intime, bereichernde Begegnungen erleben. Und das wollte ich ja, oder? &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Die Kunst des Sich Vorstellens&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und folgendem Loslassen. Von der Gebundenheit meiner und anderer Denkkonstrukte zu der Verbundenheit meines Herzens. Wenn wir uns ehrlich sind, haben wir alle gewisse Vorstellungen von unserem Leben. Sonst würde es ja alles keinen Sinn ergeben und somit würden wir auch nicht tun, was wir tun. Die Frage ist, ob wir uns dieser Vorstellungen bewusst sind. Ob wir sie schon mal hinterfragt haben, ob sie unsere Eigenen sind oder Familiäre, Gesellschaftliche, Kulturelle?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Vorstellungsbildung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine tiefste Erkenntnis war in dieser Hinsicht wohl mein Werdegang an sich. Als Mathebegabter ging ich erst in Richtung Architektur, dann IT. Später wurde mir klar, dass ich mich in der Gesellschaft engagieren will - also Politik. Was dabei aber immer mitlief war die &quot;normale&quot; Ansicht, das möglichst schnell durchzuziehen. Immer für die Zukunft tun, arbeiten, damits mir/uns dann einmal richtig gut geht. Und jetzt? Bin ich eigentlich jetzt glücklich mit dem, was ich tue? Weiß ich überhaupt, was ich da tue? Tue ich das, was ich tue, aus freiem, eigenen Willen, oder weil es nun mal die anderen auch tun?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Stell dir mal vor...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... du könntest wirklich selbst entscheiden, was du dir vorstellst! Es ist sogar so. Wenn du dir Vorstellungen darüber machst, wie du leben möchtest, kannst du das oberflächlich, materiell machen, oder du könntest ein paar Ebenen tiefer gehen. Du kannst dir den Traumjob, Traumpartnerin und und vorstellen, und du kannst genauer zuhören, was sich da in dir sehnt. Freiheit, Selbstbestimmung, Sicherheit und Anerkennung sind es wohl beim Traumjob, Nähe, Gemeinschaft, gegenseitiger Austausch und Liebe sind es mitunter bei der Traumpartnerin. Stell dir mal vor, du könntest das alles jetzt haben ... bist du bereit dazu? Nimmst du dir auch wirklich die Zeit dazu und kannst deutlich ja dazu sagen? Glücklick zu sein ist vor allem der bewusste Schritt, das Glück sehen zu wollen. Kannst du dir das vorstellen?</description>
    <dc:creator>c4luxe</dc:creator>
    <dc:subject>Selbstermächtigendes Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 c4luxe</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-18T16:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://presence.twoday.net/stories/4962368/">
    <title>Gemeinsam(es) (Er)schaffen</title>
    <link>http://presence.twoday.net/stories/4962368/</link>
    <description>Uns begleiten tagtäglich unzählige Fragen. Manche mögen anfangs trivial wirken, wenn es beispielsweise um die Wahl geht, zu welchen Konsumgütern wir greifen oder eben nicht. Manch andere scheinen uns zu überfordern, wodurch viele von uns sie erst gar nicht stellen wollen. Ich sehe sie allerdings als sehr bedeutend an, wenn ich ein mündiger Mensch werden möchte. Ein kleiner Auszug davon wäre: Warum leben wir in einen der materiell reichsten Ländern der Welt, und können oder wollen trotzdem so wenig (mit-)teilen? Obwohl jeder von uns weiß, das unser Reichtum großteils auf Ausbeutung und Kriegsführung beruht. Nach wie vor ist heute Sklaverei ein Thema, eine Unzahl unserer Waren werden unter lebensunwürdigen Bedingungen hergestellt. Vom Umgang mit der Natur ganz zu schweigen. Und warum leben wir in einem sogenannten &quot;entwickelten, freien&quot; Land, und haben dann keine freie Zeit für unsere Kinder oder für unsere Ältesten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Freiheit bedeutet Verantwortung; das ist der Grund, weshalb sich die meisten davon fürchten.&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele von uns sind freier als sie gerne hätten. Deshalb lassen wir uns gerne vom in die Ferne sehen ablenken; der Wunsch nach Leichtigkeit, nach einem einfachen Leben in dieser komplexen und herausfordernden Welt scheint verständlich. Als ich als Schüler in Fabrikshallen mit monotoner Fließbandarbeit vereinnahmt war, hatte ich abends auch keinen Nerv und keine Muße, mir Gedanken über mehr als das Allernotwendigste zu machen - und das war oft schon zuviel. Sogar Adam Smith, der &quot;Gründungsvater&quot; der liberalen Marktwirschaft, meinte, dass die von ihm propagierte extreme Arbeitsteilung zur Verdummung der Arbeiterschaft führen würde. Es wundert daher auch wenig, dass Karl Marx, einer der einflussreichsten Kapitalismuskritiker, aus einer bürgerlichen Famile stammte. Die Arbeiterschaft hatten/haben schlicht und weg keine Zeit und Energie dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Wertvollste, das wir (uns) schenken können, ist Zeit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn wir scheinbar alle im kollektiven Stress stecken, als würde sich die Erde immer schneller drehen, so hindert mich keiner daran, auf Pause zu drücken. Stopp! Wo steh ich eigentlich heute und wo beweg ich mich hin? Entschleunigung ist für mich der zentrale Schlüsselfaktor, der unsere Wahrnehmung erweitern würde. Das lässt sich ganz einfach erfahren: Wenn ich durch die Straßen laufe, zielgerichtet, mit Gedanken in der Zukunft oder Vergangenheit, das muss ich auch noch erledigen! Meine Wirklichkeit, das, was auf mich wirkt, reduziert sich dann auf ein Minimum, ich lebe im Kopf, scheinbar isoliert von meiner Mitwelt. Eine Bettlerin sitzt am Straßenrand und streckt ihre Hände zur Passantin. Wie abgehärtet sind wir eigentlich, wenn wir hier völlig emotionslos, ja vielleicht sogar abwertend, vorbeieilen? Wir haben ja keine Zeit!? Und wenn doch, tappen wir in die &quot;Ohnmachtsfalle&quot;, die unserer kontrollgeiler Verstand wie nichts anderes meidet .&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Was kann ich schon tun?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Die Basis für eine vorsorgende Gesellschaft ist Empathie&quot;, habe ich erst in einem Unikurs &quot;für eine vorsorgende Gesellschaft&quot; von einer anerkannten Professorin gehört. Und ich schließe mich dem völlig begeistert an - ja, wenn ich das sogar an einer Uni höre, wo normalerweise nur kognitives Wissen vermittelt wird, dann werden wir das wohl auch hinkriegen. Das beginnt ganz einfach beim Verstehen wollen, ganz gleich ob Asylwerber oder Ausländerfeindin, &lt;i&gt;ich möchte verstehen&lt;/i&gt;. Verständnis verbindet, und Verbindung stärkt immens, denken wir nur an die Bedeutung &quot;bester&quot; Freundschaften in unserem Leben. Verstanden fühlen öffnet, wir erleben, dass wir doch nicht die Einzigen sind, denen es so geht. Aus Ignoranz entsteht Neugierde, aus Apathie wächst Engagement, der Hass und Ärger wandelt sich in Liebe: zu sich selbst und zur gesamten Mitwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Der nächste Buddha wird kein Individuum, sondern eine Gemeinschaft sein.&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will Verantwortung übernehmen. Ich will mir Antworten geben auf Fragen und Konflikte, die ich nicht unterstützens- und lebenswert empfinde. Ich will den Luxus meines freien Lebens gänzlich ausschöpfen und damit weiter denken. Ich will tiefe Freude und Verbundenheit in meinem Sein und meinem Tun erleben. Ich will sowohl jetzt, in diesem Augenblick, das tun, was ich als bereichernd ansehe als auch will ich, wenn die Zeit reif ist, auf mein Leben zurückblicken können und sagen: Ja, dafür hat es sich zu leben gelohnt. Und dabei besteht sicherlich keinerlei Korrelation zu meinem Stundenlohn. Konsequenterweise schlussfolgere ich daraus, dass ich einen Zeit- und Menschenraum aufsuche, in dem diese Sehnsüchte nicht nur willkommen, sondern auch geteilt werden. Ich will den Mut haben, meiner Verantwortung gerecht zu werden, und das heißt: Selbst die Veränderung zu sein, die ich in meiner Welt sehen möchte. Dabei genügt es ja bereits, selbst aufzuhören, anderen Lebewesen unnötigerweise auf die Füße zu treten. Das soll kein Verzicht sein, sondern ganz im Gegenteil: Wir leben in einem solch unermesslichen Überfluss, dass es Freude macht, diesen mit anderen zu teilen und uns ehrlich über unser Erreichen und Scheitern mitzuteilen. Es gibt kein Geben ohne einem gleichzeitigen Nehmen, wenn wir unser rationales Kalkül verlassen, also uns nicht nur als denkende, sondern uns auch als fühlende Menschen verwirklichen wollen. Darin besteht ein enormes Potenzial, das wir nur gemeinsam schaffen können, in dem wir Gemeinsames, das, was uns verbindet, erschaffen.</description>
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