Sonntag, 11. Januar 2009

Begegnung

von Anselm Grün

Begegnung geht immer über zwei Menschen hinaus, die sich treffen. Sie eröffnet einen größeren Horizont. Sie lässt mich die ganze Welt mit neuen Augen sehen. Die Welt wird heller, wenn zwei Menschen wirklich einander begegnen.

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Das Langsame überwindet das Schnelle

von Laotse

Willst Du etwas schmaler machen, musst Du es vorher sich ausweiten lassen.
Willst Du etwas loswerden, musst Du es vorher aufblühen lassen.
Willst Du etwas nehmen, musst Du vorher zulassen, dass es gegeben wird.
Das nennt man die subtile Wahrnehmung des Soseins der Dinge.
Das Weiche überwindet das Harte.
Das Langsame überwindet das Schnelle.

Freitag, 26. Dezember 2008

Transformation des Bewusstseins

von Eckhart Tolle

Wir haben zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit einen Punkt erreicht, an dem eine Transformation des individuellen und kollektiven Bewusstseins notwendig geworden ist. Andernfalls kann dieser Planet die Spezies Mensch nicht mehr lange erhalten. Andernfalls wird sie ausgelöscht.

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Zeuge meines Schicksals

Ken Wilber in "Mut und Gnade", eines der bewegensten Bücher, die ich je gelesen habe.

Möge ich der Zeuge meines Schicksals sein, nicht sein Opfer.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Über die Bildung

von Wilhelm von Humbold

Bildung ist die Anregung aller Kräfte des Menschen, damit diese sich über die Aneignung der Welt in wechselseitiger Be- und Verschränkung entfalten und zu einer sich selbst bestimmenden Persönlichkeit führen, die in ihrer Idealität und Einzigartigkeit die Menschheit bereichert.

Freitag, 19. Dezember 2008

Schönheit der Seele

von Aurelius Augustinus

Soviel in dir die Liebe wächst,
soviel wächst die Schönheit in dir.

Denn die Liebe ist die Schönheit der Seele.

Dienstag, 16. Dezember 2008

In uns die Welt tragen

von Henry David Thoreau

Was vor uns liegt und was hinter uns liegt,
sind Kleinigkeiten im Vergleich zu dem,
was in uns liegt.

Und wenn wir das, was in uns liegt,
nach außen in die Welt tragen,
geschehen Wunder.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Spielende Freiheit

von Franz Hodjak

Die Freiheit, die täglich uns Spielräume gewährt,
ist immer so groß wie der Spielraum,
den täglich wir der Freiheit gewähren.

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