von Hermann Hesse
Daß das Schöne und Berückende
Nur ein Hauch und Schauer sei,
Daß das Köstliche, Entzückende,
Holde ohne Dauer sei:
Wolke, Blume, Seifenblase,
Feuerwerk und Kinderlachen,
Frauenblick im Spiegelglase
Und viel andre wunderbare Sachen,
Daß sie, kaum entdeckt, vergehen,
Nur von Augenblickes Dauer,
Nur ein Duft und Windeswehen,
Ach, wir wissen es mit Trauer.
Und das Dauerhafte, Starre
Ist uns nicht so innig teuer:
Edelstein mit kühlem Feuer,
Glänzendschwere Goldesbarre;
Selbst die Sterne, nicht zu zählen,
Bleiben fern und fremd, sie gleichen
Uns Vergänglichen nicht, erreichen
Nicht das Innerste der Seelen.
Nein, es scheint das innigst Schöne,
Liebenswerte dem Verderben
Zugeneigt, stets nah am Sterben,
Und das Köstlichste: die Töne
Der Musik, die im Entstehen
Schon enteilen, schon vergehen,
Sind nur Wehen, Strömen, Jagen
Und umweht von leiser Trauer,
Denn auch nicht auf Herzschlags Dauer
Lassen sie sich halten, bannen;
Ton um Ton, kaum angeschlagen,
Schwindet schon und rinnt von dannen.
So ist unser Herz dem Flüchtigen,
Ist dem Fließenden, dem Leben
Treu und brüderlich ergeben,
Nicht dem Festen, Dauertüchtigen.
Bald ermüdet uns das Bleibende,
Fels und Sternwelt und Juwelen,
Uns in ewigem Wandel treibende
Wind- und Seifenblasenseelen,
Zeitvermählte, Dauerlose,
Denen Tau am Blatt der Rose,
Denen eines Vogels Werben,
Eines Wolkenspieles Sterben,
Schneegeflimmer, Regenbogen,
Falter, schon hinweggeflogen,
Denen eines Lachens Läuten,
Das uns im Vorübergehen
Kaum gestreift, ein Fest bedeuten
Oder wehtun kann. Wir lieben,
Was uns gleich ist, und verstehen,
Was der Wind in Sand geschrieben.
c4luxe - 13. Mai, 21:29
von Rainer Maria Rilke
Aber das Bewusstsein vorausgesetzt,
dass auch zwischen den nächsten Menschen
unendliche Fernen bestehen bleiben,
kann ihnen ein wundervolles Nebeneinanderwohnen erwachsen,
wenn es ihnen gelingt,
die Weite zwischen sich zu lieben,
die ihnen die Möglichkeit gibt,
einander immer in ganzer Gestalt und
vor einem großen Himmel zu sehen!
c4luxe - 6. Mai, 16:15
Vergangene Woche bin ich wieder einmal in eine "wildfremde" Gruppe gestolpert. Vielen Menschen fällt es schwer, sich in solchen unvertrauten Umgebungen und der gegebenen Unsicherheit hinsichtlich dem, was kommen mag, wohl zu fühlen. Natürlich ist es ein Unterschied, ob ich zu einem "Dialog" im Verein zur Förderung der Lebensqualität gehe oder nehmen wir einen Extremfall her: ein Tibeter bin, der in einem chinesischen Straflager landet.
Eine Frage der Wertschätzung?
Es gibt Studien, dass gefolterte TibeterInnen in einem weit geringeren Ausmaß psychisch belastet sind als andere Folterungsopfer. Ursache ist das Mitgefühl für den Täter. Ich isoliere mich nicht vollständig, sondern versuche auch in solch einer schockierenden Situation eine gewisse Verbindung und Wertschätzung aufrechtzuerhalten: ich bin nicht das passive Opfer, identifiziere mich nicht mit dieser leidenden Rolle und kreiere damit auch kein zusätzliches Selbstmitleid.
Natürlich ist das jetzt kein Paradebeispiel zum Glücklich sein, und ich wünsche auch niemanden diese Erfahrung, aber es zeigt, wie weit eine Wertschätzung den Lebenswert aufrechterhalten kann.
"Ich habe einfach kein Glück im Leben!"
Wenn wir mit Menschen ins vertrautere Gespräch kommen, zeigen sich bald auch deren Wunden. Ganz gleich ob wir in armen, reichen, authoritären oder freieren Umfeldern aufwachsen, wir alle erleben nicht nur physischen Schmerz, sondern fallen auch psychisch so manches Mal auf die Nase. Beim Erzählen davon wird die Stimme zarter, die Tränen beginnen zu glitzern und mensch spürt die Intensität, wie solche Erfahrungen uns berühren. Das Leben stellt uns so manche Herausforderung, können wir sie wertschätzen? Kann ich meine und die Wunden anderer annehmen, zuhören, einen Sinn dahinter erkennen? Kann ich meinen bisherigen Lebensverlauf heute so akzeptieren und aus der passiven "Schicksalsopferrolle" aussteigen, um mein Leben jetzt aktiv zu gestalten?
"Ich bin ein menschliches Wesen und kenne deshalb auch alles Menschliche."
Ich bin also in dieser Gruppe, keiner kennt mich, sie kennen sich untereinander. Wie ich reagiere ist immer wieder spannend. Ich war gelassen, warum sollt ich ja auch angespannt sein? Ich bin ja hier um so zu sein, wie ich bin, und dafür muss ich mir wirklich keinen Druck machen. "Komm Christian, sei jetzt wie du bist, du musst dein Bestes geben!", könnte mein innerer Perfektionist sagen, aber darüber kann ich doch nur lachen! Wie schön! Und wenn ich schüchtern gewesen wäre? Ja schön, ich wertschätze auch das, das hat nunmal auch seine Berechtigung - und außerdem bin ich ein Stratege: erst wenn ich es zulasse, kann es auch wieder gehen. Ich wäre ja ordentlich beklemmt, wenn ich meine unangenehmen Empfindungen verklemmen würde.
Nix da, raus mit ihnen. Und tschüss!
"Als die Gruppe sich formierte, waren wir 30 Leute, jetzt sind wir nur noch ein Grüppchen. Ich überleg mir ernsthaft, ob ich auch nicht mehr kommen soll."
Wusch! Auf einmal stand diese Wortmeldung eines Teilnehmers im Raum, und weg war die "talking stick" Regel und die Harmonie.
"Also ich find unsere Gruppe sehr schön, es lässt sich viel besser auf die einzelnen Menschen eingehen und es ist nicht so chaotisch ...", kam sofort als Reaktion.
Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen - warum auch. Das ging dann einmal 5-10min so weiter, bis ich den "Redestab" ergriff. Wir hatten davor eine Stunde über die Bedeutung von Wertschätzung gesprochen. Jetzt hatten wir das perfekte Beispiel dafür: mit der ersten Aussage wurde eine Abwertung geäußert, nämlich, dass diese Gruppe für ihn weniger "Wert" hätte als die größere davor, und er ernsthaft überlegt auch auszusteigen. Für solch eine Aussage bedarf es vor allem an Mut und natürlich an Fingerspitzengefühl, an dem es vielleicht etwas mangelte. Zumindest kam keine verständnisvolle, empathische Reaktion, sondern eine entkräftigende wie "ist doch gar nicht wahr".
Für ihn ist es aber wahr, und das sollte wertgeschätzt werden.
Alleine seine Ehrlichkeit, seine Gedanken so offen zu äußern. Das fällt bei positiven Eindrücken natürlich viel einfacher als bei negativen, eben gerade deshalb, weil Ablehnendes einfach von anderen auch wiederum abgelehnt wird. Er hätte genauso einfach nicht mehr kommen können. Tja. Und damit geht auch das Potenzial, sich diese Spannung, die wohl jede/r irgendwie schon bemerkte, kollektiv bewusst zu machen und: darüber einen Dialog zu führen. Dadurch kann aus der scheinbar abwertenden Aussage etwas entstehen, dass einen Wert erschafft, den niemand davor für möglich gehalten hätte. Die Basis dafür ist Wertschätzung, auch für scheinbar Belastendes. Wenn ich mich dem reaktionären Impuls des Abwertenden nicht gelähmt ausliefere, sondern diesem Wert einräume, dann steige ich aus der "Abwertungsspirale", bejahe und fördere das Lebenswerte und fühle mich echt und frei: das verstehe ich unter der, nein, unter unserer Macht der Wertschätzung.
c4luxe - 4. Mai, 19:28
von Luigi Nono
Lebendig ist, wer wach bleibt,
sich dem anderen schenkt,
niemals rechnet.
Lebendig ist, wer das Leben liebt,
seine Begräbnisse, seine Feste,
wer Märchen und Mythen
auf dem ödesten Berg findet.
Lebendig ist, wer das Licht erwartet,
in den Tagen des schwarzen Sturms,
wer die stilleren Lieder
ohne Geschrei und Schüsse wählt
sich zum Herbst hinwendet
und nicht aufhört zu lieben.
c4luxe - 29. Apr, 16:33
von Erich Fromm
Liebe ist nur möglich, wenn zwei Menschen sich aus der Mitte ihrer Existenz heraus miteinander verbinden, wenn also jeder sich selbst aus dem Zentrum heraus erlebt. Nur dieses "zentrale Erlebnis" ist menschliche Wirklichkeit nur hier ist Leben, nur hier liegt die Basis für Liebe. Eine so erlebte Liebe ist eine ständige Herausforderung sie ist kein Ruheplatz, sondern gemeinsames Streben, Wachsen und Arbeiten. Selbst Harmonie oder Konflikt, Freude oder Traurigkeit sind zweitrangig gegenüber der grundlegenden Tatsache, daß zwei Menschen sich aus dem Wesen ihrer Existenz heraus erleben, daß sie nur dadurch miteinander eins werden, daß sie mit sich selbst eins sind. Für die Existenz der Liebe gibt es nur einen Beweis: die Tiefe der Bindung sowie die Lebendigkeit und Kraft in jedem der Liebenden. Das allein ist die Frucht, an der man die Liebe erkennen kann.
c4luxe - 28. Apr, 09:18
von Kay Hoffmann
Philosophieren in Krisenzeiten, in Zeiten der inneren Auflösung, des Zweifels, des Übergangs, der Neuorientierung, aber auch der Konfrontation mit Vergänglichkeit und Tod birgt eine Chance, was durch kein Wissen und durch keine Wissenschaft als Angebot abgedeckt wird: die Erlaubnis, sich im Nichtwissen zu beheimaten; von dort ausgehend unterwegs zu sein. Sich erlauben, von Bildern und Eindrücken überwältigt zu werden, statt alles im Griff zu behalten.
Ignoranz erwächst aus der Verblendung, das Sichtbare als Beweis für die Begrenzung der Sichtweise zu benutzen und sich dem Offensichtlichen zu begnügen.
Die Bilder sind erst der Anfang. Wie Fichte schreibt: "Ich selbst weiß überhaupt nicht, und bin nicht. Bilder sind da. Sie sind das Einzige, was da ist, und sie wissen von sich, nach Weise der Bilder - Bilder, die vorüberschweben, ohne dass etwas sei, dem sie vorüberschweben; Bilder, die durch Bilder von Bildern zusammenhängen; Bilder, ohne etwas in ihnen Abgebildetes, ohne Bedeutung und Zweck. Ich selbst bin eins mit diesen Bildern, ja, ich bin selbst dies nicht, sondern selbst nur ein verworrenes Bild von Bildern. Alle Realität verwandelt sich in einen wunderbaren Traum, ohne ein Leben, von welchem geträumt wird, und ohne einen Geist, dem da träumt; verwandelt sich in einen Traum, der in einem Traum von sich selbst zusammenhängt!"
Das ist Philosophieren!
Das Lesen solcher Texte hat mir geholfen, mir in meinem Leben Raum zu nehmen, in dem solche Gedanken Platz haben. Damit bin ich ebenso bereit, auch anderen Menschen einen solchen Raum zuzugestehen. Dem Raum folgt die Zeit, und es entsteht eine Gelassenheit, die für sich selbst spricht. Philosophieren ist für mich auch immer eine sinnliche und leibgebunde Erfahrung, die sich in Stimmungen äußert bzw. diese mitbestimmt.
Die philosophische Praxis greift besonders auf das unmittelbar
innerlich erfahrene Wissen in jedem Einzelnen zurück. Es geht um ein innerlich erlebtes, gespürtes Wissen als persönliche Erfahrung von Gewissheit.
Der Anfang des Philosophierens ist leichter, als man es sich meist
vorstellt, weil zu oft Ängste und Zweifel den Schritt in die
Bewegtheit des Lebens behindern. Oder man hält an alten Strukturen fest, und merkt plötzlich, wie man in der Luft hängt und den Boden unter den Füßen verliert.
Schritt halten mit dem Verlauf des Lebens heißt Veränderung zu
bejahen, Bodenhaftung zu bewahren und in Bewegung zu bleiben.
Der Atem leitet uns an, er gibt uns einen natürlichen Rythmus mit seinem Einsetzen und Ausklingen, der Pause, die zwischen den Phasen enstehen kann, wenn sie zugelassen wird.
Umstände im Leben kommen und gehen, Zyklen, Jahreszeiten, Tageszeiten. In der Erinnerung erscheinen sie uns wie Zeitrafferfilme, in denen sich Blüten öffnen und schließen, aufblühen und verwelken. Die ständige Veränderung vollzieht sich innerhalb einer immer währenden Strömung, in einem ständigen Fließen. Eine verantworungsvolle Gestaltung und Ausrichtung ist nur möglich, wenn wir uns grundsätzlich auf eine Zustimmung zur Welt einlassen und uns der Strömung hingeben. Wenn wir merken, dass wir nicht aus dem Fluss aussteigen können, merken wir, dass wir nun die besten Chancen bekommen, das Leben zu lernen.
Uns muss bewusst sein, wenn wir alles kontrollieren und im Griff behalten wollen, verkleinert sich die Welt und ist schließlich
begrenzt auf einen einzigen Standpunkt, der nun schon längst
überholt ist.
Je mehr Dinge außer Kontrolle geraten, umso mehr versucht man, das Leben wieder in die eigene Hand zu nehmen, und desto größer wird die Anstrengung, die Oberhand zu behalten. Es erscheint das Leben wie ein Schwindel, ein böser Traum, der uns auf das Erwachen warten lässt ... Aber ein Traum fügt sich an den anderen, und es geht nicht darum, aus dem Traum zu erwachen, sondern das Erwachen zu träumen.
c4luxe - 26. Apr, 18:23
von Hermann Hesse
Nachts im Traum die Städt’ und Leute,
Ungeheuer, Luftgebäude,
Alle, weißt du, alle steigen
Aus der Seele dunklem Raum,
Sind dein Bild und Werk, dein eigen,
Sind dein Traum.
Geh am Tag durch Stadt und Gassen,
Schau in Wolken, in Gesichter,
Und du wirst verwundert fassen:
Sie sind dein, du bist ihr Dichter!
Alles, was vor deinen Sinnen
Hundertfältig lebt und gaukelt,
Ist ja dein, ist in dir innen,
Traum, den deine Seele schaukelt.
Durch dich selber ewig schreitend,
Bald beschränkend dich, bald weitend,
Bist du Redender und Hörer,
Bist du Schöpfer und Zerstörer.
Zauberkräfte, längst vergeßne,
Spinnen heiligen Betrug,
Und die Welt, die unermeßne,
Lebt von deinem Atemzug.
c4luxe - 24. Apr, 09:26
von Charlie Chaplin
Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und das alles was geschieht richtig ist
- von da konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich "SELBSTACHTUNG".
Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, das emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man "AUTENTHISCH-SEIN".
Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden wie sehr es jemanden beschämt
ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste,
daß weder die Zeit reif, noch der Mensch dazu bereit war,
und auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß ich, das nennt man "SELBSTACHTUNG".
Als ich mich selbst wirklich zu lieben begann,
habe ich aufgehört mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
und konnte sehen, daß alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.
Als ich mich selbst wirklich zu lieben begann,
habe ich aufgehört mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört weiter grandiose Projekte
für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das,was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man "EHRLICHKEIT".
Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das "GESUNDEN EGOISMUS"
aber heute weiß ich das ist "SELBSTLIEBE".
Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört immer recht haben zu wollen
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt, das nennt man "EINFACH-SEIN".
Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen,
jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick wo ALLES stattfindet.
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es "VOLLKOMMENHEIT".
Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, daß mich mein Denken
armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner
diese Verbindung nenne ich heute
"HERZENSWEISHEIT".
Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich, DAS IST das Leben!
c4luxe - 21. Apr, 19:57