Mittwoch, 4. Juni 2008

Immer

von Meister Eckhart

Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige.
Immer ist der wichtigste Mensch der,
dem du gerade gegenüberstehst.
Immer ist die wichtigste Tat die Liebe.

Dienstag, 3. Juni 2008

Lebensgesetz

von Johann Wolfgang von Goethe

Wie an dem Tag, der dich der Welt verliehen,
die Sonne stand zum Gruße der Planeten,

bist alsobald und fort und fort gediehen,
nach dem Gesetz, womit du angetreten.

So musst du sein, dir kannst du nicht entfliehen,
so sprachen schon Sybillen so Propheten,

und keine Zeit und keine Macht zerstückelt prägende Form,
die lebend sich entwickelt.

Samstag, 31. Mai 2008

Gemeinsam(es) (Er)schaffen

Uns begleiten tagtäglich unzählige Fragen. Manche mögen anfangs trivial wirken, wenn es beispielsweise um die Wahl geht, zu welchen Konsumgütern wir greifen oder eben nicht. Manch andere scheinen uns zu überfordern, wodurch viele von uns sie erst gar nicht stellen wollen. Ich sehe sie allerdings als sehr bedeutend an, wenn ich ein mündiger Mensch werden möchte. Ein kleiner Auszug davon wäre: Warum leben wir in einen der materiell reichsten Ländern der Welt, und können oder wollen trotzdem so wenig (mit-)teilen? Obwohl jeder von uns weiß, das unser Reichtum großteils auf Ausbeutung und Kriegsführung beruht. Nach wie vor ist heute Sklaverei ein Thema, eine Unzahl unserer Waren werden unter lebensunwürdigen Bedingungen hergestellt. Vom Umgang mit der Natur ganz zu schweigen. Und warum leben wir in einem sogenannten "entwickelten, freien" Land, und haben dann keine freie Zeit für unsere Kinder oder für unsere Ältesten?

"Freiheit bedeutet Verantwortung; das ist der Grund, weshalb sich die meisten davon fürchten."

Viele von uns sind freier als sie gerne hätten. Deshalb lassen wir uns gerne vom in die Ferne sehen ablenken; der Wunsch nach Leichtigkeit, nach einem einfachen Leben in dieser komplexen und herausfordernden Welt scheint verständlich. Als ich als Schüler in Fabrikshallen mit monotoner Fließbandarbeit vereinnahmt war, hatte ich abends auch keinen Nerv und keine Muße, mir Gedanken über mehr als das Allernotwendigste zu machen - und das war oft schon zuviel. Sogar Adam Smith, der "Gründungsvater" der liberalen Marktwirschaft, meinte, dass die von ihm propagierte extreme Arbeitsteilung zur Verdummung der Arbeiterschaft führen würde. Es wundert daher auch wenig, dass Karl Marx, einer der einflussreichsten Kapitalismuskritiker, aus einer bürgerlichen Famile stammte. Die Arbeiterschaft hatten/haben schlicht und weg keine Zeit und Energie dafür.

Das Wertvollste, das wir (uns) schenken können, ist Zeit

Auch wenn wir scheinbar alle im kollektiven Stress stecken, als würde sich die Erde immer schneller drehen, so hindert mich keiner daran, auf Pause zu drücken. Stopp! Wo steh ich eigentlich heute und wo beweg ich mich hin? Entschleunigung ist für mich der zentrale Schlüsselfaktor, der unsere Wahrnehmung erweitern würde. Das lässt sich ganz einfach erfahren: Wenn ich durch die Straßen laufe, zielgerichtet, mit Gedanken in der Zukunft oder Vergangenheit, das muss ich auch noch erledigen! Meine Wirklichkeit, das, was auf mich wirkt, reduziert sich dann auf ein Minimum, ich lebe im Kopf, scheinbar isoliert von meiner Mitwelt. Eine Bettlerin sitzt am Straßenrand und streckt ihre Hände zur Passantin. Wie abgehärtet sind wir eigentlich, wenn wir hier völlig emotionslos, ja vielleicht sogar abwertend, vorbeieilen? Wir haben ja keine Zeit!? Und wenn doch, tappen wir in die "Ohnmachtsfalle", die unserer kontrollgeiler Verstand wie nichts anderes meidet .

Was kann ich schon tun?


"Die Basis für eine vorsorgende Gesellschaft ist Empathie", habe ich erst in einem Unikurs "für eine vorsorgende Gesellschaft" von einer anerkannten Professorin gehört. Und ich schließe mich dem völlig begeistert an - ja, wenn ich das sogar an einer Uni höre, wo normalerweise nur kognitives Wissen vermittelt wird, dann werden wir das wohl auch hinkriegen. Das beginnt ganz einfach beim Verstehen wollen, ganz gleich ob Asylwerber oder Ausländerfeindin, ich möchte verstehen. Verständnis verbindet, und Verbindung stärkt immens, denken wir nur an die Bedeutung "bester" Freundschaften in unserem Leben. Verstanden fühlen öffnet, wir erleben, dass wir doch nicht die Einzigen sind, denen es so geht. Aus Ignoranz entsteht Neugierde, aus Apathie wächst Engagement, der Hass und Ärger wandelt sich in Liebe: zu sich selbst und zur gesamten Mitwelt.

"Der nächste Buddha wird kein Individuum, sondern eine Gemeinschaft sein."

Ich will Verantwortung übernehmen. Ich will mir Antworten geben auf Fragen und Konflikte, die ich nicht unterstützens- und lebenswert empfinde. Ich will den Luxus meines freien Lebens gänzlich ausschöpfen und damit weiter denken. Ich will tiefe Freude und Verbundenheit in meinem Sein und meinem Tun erleben. Ich will sowohl jetzt, in diesem Augenblick, das tun, was ich als bereichernd ansehe als auch will ich, wenn die Zeit reif ist, auf mein Leben zurückblicken können und sagen: Ja, dafür hat es sich zu leben gelohnt. Und dabei besteht sicherlich keinerlei Korrelation zu meinem Stundenlohn. Konsequenterweise schlussfolgere ich daraus, dass ich einen Zeit- und Menschenraum aufsuche, in dem diese Sehnsüchte nicht nur willkommen, sondern auch geteilt werden. Ich will den Mut haben, meiner Verantwortung gerecht zu werden, und das heißt: Selbst die Veränderung zu sein, die ich in meiner Welt sehen möchte. Dabei genügt es ja bereits, selbst aufzuhören, anderen Lebewesen unnötigerweise auf die Füße zu treten. Das soll kein Verzicht sein, sondern ganz im Gegenteil: Wir leben in einem solch unermesslichen Überfluss, dass es Freude macht, diesen mit anderen zu teilen und uns ehrlich über unser Erreichen und Scheitern mitzuteilen. Es gibt kein Geben ohne einem gleichzeitigen Nehmen, wenn wir unser rationales Kalkül verlassen, also uns nicht nur als denkende, sondern uns auch als fühlende Menschen verwirklichen wollen. Darin besteht ein enormes Potenzial, das wir nur gemeinsam schaffen können, in dem wir Gemeinsames, das, was uns verbindet, erschaffen.

Freitag, 30. Mai 2008

Von der Hektik und der langsamen Seele

von Paulo Coelho

Ein weißer Afrikaforscher konnte es nicht erwarten, endlich ins Landesinnere vorzustoßen. Um früher an sein Ziel zu gelangen, zahlte er seinen Trägern ein zusätzliches Gehalt, damit sie schneller gingen, und über mehrere Tage lang legten die Träger ein schnelleres Tempo vor.

Eines Abends jedoch setzten sich alle auf den Boden, legten ihre Bündel ab und weigerten sich weiterzugehen. So viel Geld er ihnen auch anbot, die Träger rührten sich nicht von der Stelle.

Als der Forscher sie schließlich nach dem Grund ihres Verhaltens fragte, erhielt er folgende Antwort: "Wir sind so schnell gegangen, dass wir nicht mehr recht wissen, was wir tun. Darum warten wir, bis unsere Seele uns eingeholt hat."

Mittwoch, 28. Mai 2008

Narziß und Goldmund

von Hermann Hesse

Jedes Leben wird erst durch Spaltung und Widerspruch reich und blühend. Was wäre Vernunft und Nüchternheit ohne das Wissen vom Rausch, was wäre Sinnenlust, wenn nicht der Tod hinter ihr stünde, und was wäre Liebe ohne die ewige Todfeindschaft der Geschlechter?

Montag, 26. Mai 2008

Wachsende Hingabe

Du kennst die Situation, in der sich jemand zurückhält, sich unwohl fühlt, wenn er vor der Gruppe spricht, versteckt, wie mensch ihm richtig ansieht, wie er kämpft? Und du sitzt da und fragst dich: Warum?
Tja, das kenne ich nur allzu gut von mir selbst. Nachdem ich mich gerade diesen Mustern sehr zugewandt habe, habe ich sie besser kennen gelernt, lache ihnen öfter zu, als dass sie mich vereinnahmen und komme damit auch mit anderen beinahe täglich in echten Kontakt. Das belässt mich nicht nur in einem dankbaren Staunen über die Vielfalt und Schönheit dieses Lebens, sondern führte mich auch zur Annahme, dass es etwas gibt, dass genau diese Offenheit fördert:

Hin-gabe


In der Natur kann ich davon vieles entdecken. Einerseits wird wohl jeder von uns übereinstimmen, dass eine Blüte erst dann zu ihrer wahren Schönheit gelangt, wenn sie sich öffnet. Doch die Natur zeigt noch mehr vor: die vollkommene Hingabe. Wenn ein Apfelbaum seine unzähligen Knospen blühen lässt, achtet er nicht auf rationales Kalkül, er blüht auf in vollstem Überfluss und dessen gesamte Pracht. Ein Samen sprießt aus dem Erdboden, ganz gleich welche Gefahr ihm droht, er wartet nicht. Kein Grashalm fürchtet die Schafherde. Ohne Hingabe gäbe es kein Wachstum.

"Der wahre Beruf des Menschen ist, zu sich selbst zu kommen."

Wenn wir an den Menschen denken, was macht ihn schön? Ist es nicht das Kind, das uns mit strahlenden und neugierigen Augen anlächelt? Ist es nicht die Großmutter, die uns besinnlich und zufrieden begrüßt? Ist es nicht jener Mensch, der es versteht, alles Lebendige in ihm auszudrücken? Wie viele von uns stecken in ihren Sorgen, Schüchternheiten und Ängsten fest, eingesperrt in den eigenen Gedanken. Der Psychoanalytiker Erich Fromm und viele mehr behaupten, das wir bis zu 70% unserer Energien zum Verdrängen verwenden. Resignation und Unzufriedenheit sind kein Schicksal, sondern maßgeblich von uns bestimmt.

"...und jedes Gefühl, dem wir unrecht tun, ist ein Stern, den wir auslöschen...

Das alles ist natürlich etwas einseitig - selbstverständlich gibt es genug Situationen, wo wir vorsichtig sein müssen. Achtsamkeit ist die Basis dafür, zu unterscheiden, ob die Angst uns vor etwas schützen will: ob es wirklich etwas Ernsthaftes zu (be)fürchten gibt. Oder ob sie uns bloß in unserem Wachstum hemmt. Speziell in Gruppen bemerke ich, wie schön Menschen sind, wenn sie sich zeigen und offen reden - unmittelbar fühle ich mich zu ihnen verbunden. Und genauso bedauere ich Gespräche, bei denen ich nicht das sehe, was ich höre, wenn ich die Echtheit und damit das Leben nicht mit allen Sinnen spüre.

Ja, ich bin, werde, wachse!


Ich bin der Überzeugung, dass wir als Menschen heute die Gelegenheit und Chance nutzen sollten, die "freie Gesellschaft" als solche in Anspruch zu nehmen und uns frei zu machen von all dem Lähmenden, das uns vom genussvollen Leben abhält. Wenn ich traurig bin, dann möchte ich das auch sagen können und genauso möchte ich zu meiner Angst, Scham oder Wut stehen können. Bedingungslos, ganz gleich, ob ich deshalb ausgelacht oder schief angesehen werde... Ja, auch das bin ich! Ja, ich bin nicht nur der Lächelnde, Freundliche, Empathische, nein, ich bin mehr als das! Es lässt mich wachsen, wenn ich mich dem Lebendigen widme. Weg mit diesem Schein, her mit dem echten Sein! Schritt für Schritt versuche ich diese Ehrlichkeit mir und anderen gegenüber zu leben - berühre dabei die Vielfalt des Lebens: eng verbunden mit meiner wachsenden Hingabe.

Dienstag, 20. Mai 2008

Von der Freude und vom Leid

von Khalil Gibran

Dann sagte eine Frau: Sprich uns von der Freude und vom Leid.

Und er antwortete:
Eure Freude ist euer Leid ohne Maske.

Und derselbe Brunnen, aus dem euer Lachen aufsteigt, war oft von euren Tränen erfüllt.

Und wie könnte es anders sein?

Je tiefer sich das Leid in euer Sein eingräbt, desto mehr Freude könnt ihr fassen.

Ist nicht der Becher, der euren Wein enthält, dasselbe Gefäß, das im Ofen des Töpfers brannte?

Und ist nicht die Laute, die euren Geist besänftigt, dasselbe Holz, das mit Messern ausgehöhlt wurde?

Wenn ihr fröhlich seid, schaut tief in eure Herzen, und ihr werdet finden, dass nur das, was euch Leid bereitet hat, euch auch Freude gibt.

Wenn ihr traurig seid, schaut wieder in eure Herzen, und ihr werdet sehen, dass die Wahrheit um das weint, was euch Vergnügen bereitet hat.

Einige von euch sagen: "Freude ist größer als Leid", und andere sagen: "Nein, Leid ist größer."

Aber ich sage euch, sie sind untrennbar.

Sie kommen zusammen, und wenn einer allein mit euch am Tisch sitzt, denkt daran, dass der andere auf eurem Bett schläft.

Wahrhaftig, wie die Schalen einer Waage hängt ihr zwischen eurem Leid und eurer Freude.

Und wenn ihr leer seid, steht ihr still und im Gleichgewicht.

Wenn der Schatzhalter euch hochhebt, um sein Gold und sein Silber zu wiegen, muss entweder eure Freude oder euer Leid steigen oder fallen.

Sonntag, 18. Mai 2008

Danke Mama

Darf ich ehrlich sein? Ich finde diesen Titel ja schon etwas peinlich ...

Die implizite Frage: Was sollen denn die anderen von mir denken geht Hand in Hand mit dieser Scham. Da "muss" ich mir wohl erst mal Selbst-Empathie geben, bevor ich fortfahren kann:

Warum ist es mir denn so peinlich?

Diese Frage hat mich gerade zur Schamkultur bei Wikipedia gebracht, immer wieder erstaunlich wohin einem das Internet führen kann. Zitat: "In der Schamkultur gilt die öffentliche Wertschätzung als höchstes Gut." Und genau darum geht es ja auch mir! Um die öffentliche Wertschätzung - und es kommt eine Angst auf, weil ich sie in Gefahr sehe.

Mama!! Ich hab Aaaangst!

Mama ist von vielen das erste Wort, welches wir aussprechen. Es erinnert an unsere Kindheit und damit verbunden: unsere Abhängigkeit! Ich weiß noch genau, wie ich als Teenager für Mama andere Namen suchte, teilweise sogar abwertende. "Was, so nennst du deine Mama?", fragten dann oft meine Freundinnen und ich fand mich voll cool, gelöst, unabhängig auf ganz subtile Weise. Genauso fällt mir ein, wie ich darauf geachtet habe, wie ich bzw. Freunde mit ihren Eltern anders telefoniert haben als mit Gleichaltrigen (beinahe hätte ich Gleichgesinnte geschrieben).

Die Fragen selbst beantworten


Das, was ich jetzt etwas humorvoll schildere, ist aber in Wirklichkeit ein wesentlicher Prozess, will mensch nicht nur anhand der wachsenden Lebensjahre reifen. Nach und nach und mit viel Achtsamkeit ist es unterstützend und unabdingbar, das heranwachsende Kind selbst antworten zu lassen - und lernen, diese auch zu verantworten. Und noch wichtiger: nicht den Eltern gegenüber verantworten, und auch keiner Religion, Staat oder Freundin: sondern alleinig sich selbst. Dafür braucht es Selbstliebe, Unterstützung und Reife. Letzteres sehe ich in Gefahr, wenn ich von meiner Mama spreche. Es kommen rechtfertigende Gedanken, ich lebe so und so viele Jahre schon mein eigenes Leben ... !

Wir wollen ja doch alle dasselbe!

Nämlich geliebt werden. Die Eltern von ihren Kindern und natürlich umgekehrt. Den Kindern fällt es phasenweise aber sehr schwer, es zu zeigen. Den Eltern leider öfters auch, und nicht nur aus meiner Erfahrung mit der Familienaufstellung ahne ich, das dies wiederum weitgehend von ihren Eltern beeinflusst ist. Aber es ist doch schon etwas eigenartig, wenn sich Vater und Sohn nicht umarmen können, schon gar nicht in der Öffentlichkeit. Was würden wohl die anderen denken? Hihi... lustig und traurig zu gleich. Die "anderen" sind ja sowieso in ihrer eigenen Welt, und wenn sie mal rausschauen, dann sehen sie zwei Menschen, die sich gern haben. Wow, dafür zahlen manche Geld, um es im Kino zu sehen.

Wie gehts weiter?


Ich bedauere es ja sehr, wie belastet viele unserer Familien sind, besonders zwischen den Generationen. Viele Eltern stellen klare Erwartungen an ihre Kinder, und diese haben scheinbar nur zwei Möglichkeiten, wenn sie sich auf dieses Spiel einlassen: eigene Interessen unterordnen um (fremde!) Erwartungen zu erfüllen, mitspielen um "geliebt" zu werden. Oder der Unabhängigkeitsdrang, "nichts wie weg", ich bau mir ganz alleine alles auf. Beides bereitet sehr viel Schmerz, wenn ich auch nicht sagen will, das es falsch ist bzw. es einen Weg gäbe, der ohne Schmerz zu gehen wäre. Ich möchte trotzdem beides: Freiheit, das zu tun, was ich denke was richtig für mich ist und Verbindung zu meiner Familie: Verständnis, Unterstützung, Liebe.

Danke Mama


Als ich im Kindesalter den Spruch "Alles ist gut" einmal hinterfragte, der auf ihrer Pinnwand steckte, Beispiele brachte, die defintiv nicht gut seien und sie zustimmen musste, freute ich mich. Ha, sie hat nicht immer Recht und somit muss ich auch nicht immer auf sie hören. Das habe ich meine Jugend lang ausgekostet. Heute sehe ich den Wert und die Weisheit dieser Grundhaltung, die dahinter steht, so deutlich, dass ich dieser nicht nur meinen Blog, sondern mein ganzes Leben widme: Alles ist gut, alles hat seinen Wert. Meine Mama hat mir auch in der tiefsten (Des-)Orientierungsphase vertraut, mich geliebt, auch als ich beispielsweise überlegt habe, die Schule abzubrechen.

Die Revolution des Herzens


Sie hat etwas besonderes erkannt, wovon wir als Menschen noch eine weitere tiefgehende "Aufklärung" brauchen: dass der Wert eines Menschen nicht davon abhängt, was er tut, sondern was er ist. Ganz egal ob Mutter, Tochter, Schwester, Schwarz, Weiß, Alt, Gesund, Arm, Reich.

Heute und jetzt kann ich sagen, dass ich stolz bin, dein Sohn zu sein, dass ich dich und deinen Lebensweg bewundere und glücklich bin, dass wir uns heute so gut verstehen.

Danke Mama!

Dein Sohn
Christian

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